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05. Juni 2009
Wiener Zeitung
Christoph Irrgeher
DONALD DUCK
Der ewige Loser wird 75
Dass der cholerische Fahrer mit dem Kennzeichen 313 auch den Schund-Vorwürfen erboster Eltern trotzte und kunstsinnige Donald-Fans wie Gottfried Helnwein auf den Plan rief, ist auch ein Werk der Übersetzerin: Mit Sprachwitz prägte Erika Fuchs Sentenzen wie "Dem Ingeniör ist nichts zu schwör". Nach ihrer Zeit im Micky-Maus-Heft sind Barks-Geschichten auch heute erhältlich – allerdings in teureren Sammelbänden. Huch!
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Aufzählung Vielleicht ist es die Wut, die ihn jung hält: Wut über das Neffen-Trio, das ihm auf dem Schnabel herumtanzt. Wut darüber, für den Fantastilliarden-schweren Onkel zu schuften. Oder wieder einmal gegen Glückspilz Gustav verloren zu haben.
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Wie auch immer: Donald Duck feiert 75. Geburtstag und sieht für Fans immer noch druckfrisch aus. Diese Popularität verdankt er dem Ziehvater: Nach der Geburt der Ente in den Disney-Trickfilmstudios formte Comicstrip-Zeichner Carl Barks den Charakter des Losers, der sich in so bizarren Branchen wie Kunst-Heckenschneiden und Betten-Testschlafen verdingt.
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Dass der cholerische Fahrer mit dem Kennzeichen 313 auch den Schund-Vorwürfen erboster Eltern trotzte und kunstsinnige Donald-Fans wie Gottfried Helnwein auf den Plan rief, ist auch ein Werk der Übersetzerin: Mit Sprachwitz prägte Erika Fuchs Sentenzen wie "Dem Ingeniör ist nichts zu schwör". Nach ihrer Zeit im Micky-Maus-Heft sind Barks-Geschichten auch heute erhältlich – allerdings in teureren Sammelbänden. Huch!
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| 05. Juni 2009 | Wiener Zeitung | Christoph Irrgeher | |
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